Tag XVIII – Schweden-Revue II

Was dann überraschend lange gedauert hat, war das Bestücken von Heinz. Hanka hatte wirklich ALLES, was man auf so einer Reise gebrauchen könnte vorbildlich vorbereitet, eingepackt, zusammen- und bereitgestellt. Trotzdem haben wir, nachdem Heinz mit etwas mulmigen Gefühl in der Sackgasse hinter dem Haus geparkt war (Verdammt! Wir müssen hier irgendwie wieder raus.), ungefähr eine Stunde gebraucht, bis letztendlich alle Teller, Würstchen und Klamotten an Ort und Stelle waren. So ein Heinz hat aber auch Stauraum! In Kopfhöhe liefen Regale an der Wand entlang, die praktischerweise mit Verschlüssen gesichert waren. Das Lustigste beim Starten einer Etappe war dementsprechend herauszufinden, was am klapperigsten verstaut war, in dem wir (na gut: ich) ruckartige Schlängelinien gefahren sind. Fast immer hat sich dann herausgestellt, dass Hankas Magen am schlechtesten verpackt war – aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Nachdem Heinz vollgepackt war, die obligatorischen Vorher-Fotos gemacht (Mein Gott, da fällt mir ein, dass wir die Nachher-Fotos ganz vergessen haben) waren und überhaupt alles auf Aufbruch hindeutete, rumpelten wir los. Die erste Herausforderung war dabei ein Wenden in 3 bis 9 Zügen. Hanka dirigierte, ich kollidierte – unter anderem (gewollt) mit dem Bordstein, um sämtliche Wendefläche auszunutzen – und gemeinsam gelang es uns, das Riesenvieh um 180 Grad gedreht zu kriegen. Zum Glück in der richtigen Ebene.

Das erste Ziel hieß Bad Saarow, genauer gesagt die Seestraße, wo Kathi und André ihre Hochzeit im Hotel am See gefeiert haben. Und die Hochzeit war wirklich fantastisch! Die beiden sahen einfach traumhaft aus, sie strahlten ein Glück aus, das beinahe greifbar war und auch alle Freunde und Verwandte waren einfach froh für die beiden und legten sich ins Zeug für sie. Es gab die obligatorischen Hochzeitsspiele, die Gäste mussten antreten um Aufgaben für das Brautpaar zu gewinnen (Hanka und ich dürfen im Oktober ein Abendessen für das junge Glück zaubern) und zwischendurch traten sogar die Eisbären aus Berlin auf. Es gab aber auch genug Zeit zum Tanzen, zum Verschnaufen, zum Schwatzen mit den Nachbarn am Tisch oder einfach zum Mitfreuen. So ließ sich die Zeit bis 2 Uhr ganz gut aushalten und obwohl die Feier noch um eine Stunde verlängert wurde, machten Hanka und ich uns aus dem Staub – ich konnte einfach nicht mehr.

Da die hundert Wörter mehr als voll sind, ist für heute erst mal genug – Fortsetzung folgt.

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Eine Antwort to “Tag XVIII – Schweden-Revue II”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

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