Tag XVII – Schweden-Revue I

Jetzt wird es aber auch wirklich mal Zeit, dass ich meiner Chronistenpflicht nachkomme und ein wenig vom schwedischen Ausflug erzähle. Da mir das Erinnern grundsätzlich schwerfällt – erstens vergesse ich total viele Ereignisse, wenn ich etwas erzählen soll und zweitens stimmt zeitlich so gut wie nie etwas – hat mir Hanka netterweise ein Notizbuch geschenkt, in das ich meine Erlebnisse eintragen konnte. Was ich sogar manchmal gemacht habe :-).

So ziehe ich also mein braunes Büchlein hervor und gleichzeitig Bilanz: Das spannendste am Samstag-Vormittag – quasi unserem ersten Urlaubstag – war natürlich HEINZ! Wir würden ihn anschauen, begutachten, toll finden, probesitzen und dann lässig vom Hof rollen. Genauso war es auch – und diesmal bin ich mir sicher, mich nicht in der zeitlichen Abfolge geirrt zu haben. Bei Familie Grund – bei ihnen hatten wir das Wohnmobil ausgeliehen – trafen wir prompt ein anderes Paar, das nach Schweden wollte, allerdings erst etwas später als wir. Das Formale war schnell erledigt und so konnten wir von Herrn Müller in die Geheimnisse des Wohnmobilierens eingewiesen werden. Erst mal außen rum: Motorhaube, Seitentür, Aa-Kanister, Fahrradträger, Kofferraum, Frischwassereinlassstelle, Gaskanister und Tankklappe. Innen war es dann ganz gemütlich: Vier gemütliche Sofa-Sitzplätze (die bei einer Fahrt zu sechst zu Quasi-Betten umgebaut werden), ein kleiner Tisch, ein Küchenbereich mit Spüle und Herd, Kühlschrank, Stauraum, genießerisch großes Bett im Rückraum (über dem Kofferraum), kleines Badezimmer und mein Liegeplatz in der zweiten Etage von Heinz. Alles was das Herz begehrt.

Da Herr Müller kein Fan von vielen Worten ist, gab er uns nach ungefähr 15 Minuten Einweisung die Schlüssel in die Hand, wünschte gute Fahrt und schon konnte das Abenteuer losgehen. Einsteigen, Sitz zurechtrücken, Außenspiegel: ok, Innenspiegel: Ich kann unsere Badezimmertür super sehen, Schlüssel reinstecken, Motor anlassen, Handgangschaltung mit dem ersten Gang bestücken und die ersten Zentimeter mit 6,50 Meter und 3,5 Tonnen um uns herum. Die ersten Urlaubskilometer wurden natürlich auch prompt für eine Probefahrt ausgenutzt. Kurvenfahrt und Vollbremsung, Anfahren am Berg und Rückwärtsgang, Handbremse und Lichthupe – Heinz war bereit für die große Reise und wir waren es auch.

Da die hundert Wörter mehr als voll sind, ist für heute erst mal genug – Fortsetzung folgt.

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Eine Antwort to “Tag XVII – Schweden-Revue I”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

    […] hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, […]

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