Tag XV – Friede

Freiheit. Das Gefühl grenzenloser Freiheit.

Natürlich nur Freiheit im Geiste – nie körperlich! Wer kann sich schon von seiner Hülle befreien; wer kann ernsthaft Schmerzen ignorieren, ausblenden oder zurückdrängen? Diese Freiheit überkam mich heute. Und gerade als ich meine Wohnungstür nach einer langen Heimreise aufgeschlossen habe, fiel mir ein Kalender in die Hand über die Reise von meiner Mama und mir nach Okinawa. 2008 war das. Und da war es wieder das Gefühl: Freiheit.

Das Gefühl, es richtig gemacht zu haben, das Gefühl, das alles so war, wie es sein musste. Dass es nicht hätte anders sein können und selbst, wenn es anders gewesen wäre, doch auch wieder nicht hätte anders sein können als wie es gewesen wäre. Es ist die Gewissheit des Augenblicks, die mich aus den Fotos und den Erinnerungen an eine Reise anstrahlen. Es ist die Melancholie des Imperfekten – die Vollendung der Realität.

Die Reise hat mir gut getan! Und wie gut, das habe ich erst heute erfahren. Neue Energie, neuer Schwung. Tatendrang und Thanatos!

Keine Sorge – auf den letzten Einwand konnte ich bloß wegen der schönen Alliteration nicht verzichten.

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Eine Antwort to “Tag XV – Friede”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

    […] hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, […]

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