Tag 129 – Zurück zu den Wurzeln

Mir ist aufgefallen – ja, „auch ich habe nachgedacht“ -, dass die letzten Blog-Einträge zum einen kurz waren und zum anderen geprägt von einer gewissen Kritzligkeit – soll heißen: Ich habe sie nur so dahingekritzelt. Jetzt ist es natürlich allein mir überlassen, wie ich meine Einträge verfasse und mein Gemüt beschreibe, aber das ist es ja gerade: Ich will es nicht so machen. Der Grund für diese Unachtsamkeit liegt aus meiner Sicht in der Hektik: Viel zu wenig Zeit blieb am Tag, um sich über den Inhalt dessen, was ich schreiben möchte, Gedanken zu machen und so griff ich mir das erstbeste Thema, was mir in den Kopf schoss und schrieb ein paar Wörter dazu.

Damit soll jetzt Schluss sein: Ich will nicht nur schreiben, weil andere es erwarten. Ich möchte nicht „pünktlich“ sein um der Pünktlichkeit willen. Und ich möchte – vor allem – dass ihr den Blog gern lest und ich denke, das geht nur, wenn ich mir Mühe gebe ihn zu schreiben. Dass die Themenauswahl vielleicht nicht immer den Wünschen meiner Leser entspricht ist ein notwendiges Übel – schließlich gibt es viele Interessen, Vorlieben, Hoffnungen und Wünsche. Und ich möchte nicht, auch wenn das vielleicht ein wenig hart ausgedrückt ist, meine Themenauswahl nur auf Grund der Forderung der Lesenden wählen – ich denke, es wäre nicht authentisch.

So geht es heute also um meine Wade, genauer gesagt um die rechte Wade. Bisher hatte ich kaum Probleme mit dem Laufen, aber seit ein paar Tagen zeigt sich eine Art Muskelkater in ebenjenem Körperteil, der partout nicht weggehen will. Es behindert mich nicht sehr beim Laufen, ganz im Gegenteil, wenn ich laufe, wird es besser, aber es ist doch ein Punkt der mir Sorgen macht. Ich bin halt ab und zu so veranlagt, dass ich mir hypochondrisch bei kleinen Wehwehchen einbilde, was es alles sein könnte. Vorstellungen wie Gefäßkrankheiten, absterbende Muskeln oder irreversible Schäden im Musculus triceps surae klingen da bei mir durch. Aber wahrscheinlich ist es harmlos und schließlich habe ich solche Vorstellungen von „das war´s“ auch schon bei einfachem Fieber und Unwohlsein gehabt. In so fern: Auf, auf zum fröhlichen Laufen!

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2 Antworten to “Tag 129 – Zurück zu den Wurzeln”

  1. Hanka Says:

    Mach Dir keine Gedanken, Brita liest ja Deinen Blog und d.h. sobald sie Dich in die Finger kriegt, wirst Du Dir wünschen nicht erwähnt zu haben, dass es Dich irgendwo zwickt.

    Aber keine Bange, ihr habt ja bereits gemeinsame Erfahrungen dazu gesammelt. Ich erinnere gern an den Minoritenplatz in Wien – direkt neben dem Bundeskanzleramt – unvergessliche Momente, oder?

  2. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

    […] hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, […]

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