Tag 102 – Handfestes

Nach den Belehrungen gestern, heute endlich mal wieder handfestes aus dem richtigen Leben, das heißt mehr oder weniger ein Tagesbericht. Nach einem ausgedehnten Schlaf (schließlich waren wir am Freitag erst gegen Viertel zwölf in Freiberg eingefahren) frühstückten wir gemeinsam – leider ohne Florian, der um diese Zeit schon in Zschopau arbeiten war. Nach dem Frühstück ging es mit meinen Neffen Johann und Wieland auf die Piste durch die Pisse: Wir joggten im nieselnden Landregen, der sich den ganzen Tag über hielt, aus dem Neubaugebiet heraus, zur alten Arbeit von meiner Mama, in einer Schleife wieder zurück, noch mal kurz am Mormonen-Tempel vorbei, in dem meine Schwester Andrea getauft wurde und zurück in die warme (und trockene) Wohnung. Es war das erste Mal seit der Liepnitzsee-Umrundung, dass wir zusammen gelaufen waren, aber den beiden hat es so viel Spaß gemacht, dass sie am Sonntag gleich wieder zum täglichen Training mitkommen wollen.

Für den Nachmittag hatten wir uns mit Sebastian zum Fußball verabredet und so ging es, immer noch im Regen, auf den Hartgummiplatz, wo sich, erstaunlich genug, noch 6 andere Mitspieler einfanden. Wir spielten eine gute Stunde lang – in der ich immer wieder meine Brille vom Regen reinigen musste und deswegen das ein oder andere Traumtor versäumt habe – und hatten alle mächtig Spaß. Besonders meine beiden Neffen zeigten mal wieder viel Einsatz und Durchhaltevermögen.

Abends ging es dann, wiederum mit Sebastian, zum Pokalfinale. Da ich extra aus Berlin gekommen war, dachten wir uns, dass es sich nicht lohne, wieder dorthin zurück zu fahren und uns das Spiel live im Olympiastadion anzuschauen, also suchten wir unsere Stammwirtschaft („Fuhrmann“) auf und genossen das Spiel auf Großbildleinwand. Die meiste Zeit verbrachten wir aber mit Quatschen, anstatt auf das Spiel zu achten. Da ich unser Tippspiel zur letztjährigen Fußball-EM mit Bausch und Bogen verloren habe (mal wieder eine Redewendung, von der ich keine Ahnung habe, wo sie herkommt – die Eruierung kommt auf die innere ZuMachen-Liste) – hauptsächlich, weil ich, als ich in Japan war, vergessen habe zu tippen -, war es an mir für die finanzielle Seite des Abends aufzukommen. Das Pils floss also in Strömen in durstige Kehlen, die Reden aus diesen heraus und wir verschwatzten den Abend bis um 2 Uhr. Sebastian hätte gern länger gemacht (sein Ziel war es, die Kneipen unserer Altstadt abzuwandern), aber ich war schon froh, dass ich bis nach Mitternacht durchgehalten habe und verabschiedete mich somit auf ein baldiges Wiedersehen.

Advertisements

Eine Antwort to “Tag 102 – Handfestes”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

    […] hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s