Tag 92 – Angebot und Nachfrage

Wo wir gestern schon bei einem Johannes Baptist waren, kann ich heute auch gleich weitermachen. Diesmal geht es um Jean-Baptiste Say und sein Saysches Theorem. Das besagt: „Jedes Angebot schafft seine eigene Nachfrage“. Genauso kommt mir manchmal mein Blog vor. Ich meine: wer hat ihn vermisst, als es ihn noch nicht gab? Ich hatte keine Zusendungen bekommen, in denen stand: „Mensch, das wäre ja toll, wenn du mal öffentlich Tagebuch schreibst.“ Zugegebenermaßen hätte ich bestimmt nach dunklen Neigungen beim Absender gefragt, wenn ich solche Anfragen bekommen hätte. Es bestand also keine Nachfrage nach meinem Blog. Kaum war das Angebot jedoch da, wird es nahezu gierig aufgesaugt.

Es gibt dabei kaum etwas, was meiner Eitelkeit mehr schmeichelt, als wenn sich die Leute bei mir beschweren, dass ich am letzten Tag nicht gebloggt habe. In der Selbstanalyse ist es eine Mischung aus Stolz, Erwartungsdruck und Ausprobieren-Dürfen – diese Erwartungshaltung. Ein sehr schönes Gefühl!

Worüber ich heute aber eigentlich schreiben wollte – nein, vielleicht sollte ich mir das lieber für später aufheben.

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Eine Antwort to “Tag 92 – Angebot und Nachfrage”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

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